Möglicher Einfluss der Mediation auf die Methodologie der Rechtsforschung: ein Fenster zu nicht-doktrinären Rechtsansätzen
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Die Dominanz des Doktrinalismus in der Rechtswissenschaft, insbesondere in den traditionellen europäischen Ländern mit Zivilrecht, ist zu einer akzeptierten Wahrheit geworden. Dennoch begannen neue Methoden für die Rechtsforschung aufzutauchen, die unterschiedliche Ansätze für das Studium des Rechts verfolgen. Dies ist der Fall bei den multidisziplinären und interdisziplinären Methoden, die externe Methoden präsentieren, die verschiedenen Disziplinen offen stehen. Sie widersprechen somit der internen Logik des Doktrinalismus, die im Wesentlichen auf der “Black-Letter-Argumentation” basiert. Mediation ist ein Prozess gemischter sozio-rechtlicher Natur, der unserer Meinung nach das Interesse an einem multidisziplinären Ansatz steigern könnte, insbesondere im gegenwärtigen Kontext der zunehmenden Regulierungstendenzen, die den Rückgriff auf diesen Prozess fördern, und des Versagens traditioneller und formellerer Verfahren wie Gerichtsverfahren, den Prozessbeteiligten kosten- und zeiteffiziente Lösungen zu bieten. Dennoch ist es sinnvoll zu erwähnen, dass es mehrere Hürden gibt, darunter den Widerstand gegen die Mediation, diesen Beitrag zu leisten. Ziel dieses Dokuments ist es, einen Überblick über diese methodologische Debatte und den potenziellen Einfluss der Mediation als Mechanismus zur alternativen Streitbeilegung (ADR) in diesem Zusammenhang zu geben.
https://doi.org/10.24169/DJM/2024/3-4/6