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Die mangelhafte Erfüllung im FIDIC Gelben Buch – Ein praktischer Blick
21-46Views:88Die von der Fédération internationale des ingénieurs-conseils zustande gebrachten sogenannten FIDIC-Bücher enthalten hinsichtlich der Bauanlagen, nach dem Typ des Projekts verschiedene Vertragsmuster, deren primäres Ziel ist, die Best Practice zusammenzufassen und die proportionale Risikobereitschaft zu versichern. Weltweit werden die FIDIC-Bücher als die populärsten Standardformen der Bauverträge bei internationalen Bauprojekten angesehen. Das sogenannte Gelbe Buch (Yellow Book) ist das zweithäufigst angewandte Vertragsmuster, dessen wesentliches Merkmal ist, dass die Pflicht des Unternehmers sich sowohl auf die Planung als auch die Ausführung erstreckt. Bei Ausführungsverträgen ist die mangelhafte Erfüllung einer der häufigsten Fälle von Vertragsverletzung, und deshalb ist es für die Parteien besonders wichtig zu wissen, welche Mängelhaftungsrechte der Kunde unter welchen Bedingungen geltend machen kann. Da sich auch das Gelbe Buch mit Mängelhaftungsrechten auseinandersetzt, kommt es in bestimmten Fällen zu einer Konkurrenz zwischen dem Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Gelben Buch, was die Vertragsgestaltung erschwert, wenn man bedenkt, dass die Regeln des Gelben Buches aufgrund ihres angelsächsischen Ursprungs oft schwer auszulegen sind. Nach einer Darstellung der Standpunkte zur Auslegung des Gelben Buches werden die einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Gelben Buches unter rechtsvergleichenden Gesichtspunkten in der Studie untersucht, um die spezifischen Situationen der mangelhaften Erfüllung nach dem Gelben Buch und die verfügbaren Mängelhaftungsrechte zu ermitteln, bzw. wird aufgedeckt, in welchem Verfahren der Besteller diese Rechte ausüben kann. Am Ende eines jeden Kapitels stellt der Autor die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Gelben Buches in vergleichenden Tabellen vor, und schließt die Studie mit einer Darstellung der Vor- und Nachteile für Besteller und Unternehmer ab.
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Die interaktion zwischen dem kontinentalen und dem angelsächsischen rechtssystem im lichte des FIDIC Gelbes Buch
49-64Views:373Die von der Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils zustande gebrachten sogenannten FIDIC-Bücher enthalten hinsichtlich der Bauanlagen, nach dem Typ des Projekts verschiedene Vertragsmuster, deren primäres Ziel ist, die Best Practice zusammenzufassen und die proportionale Risikobereitschaft zu versichern. Weltweit werden die FIDIC-Bücher als die populärsten Standardformen der Bauverträge bei internationalen Bauprojekten angesehen. Das sogenannte Gelbe Buch (Yellow Book) ist das zweithäufigst angewandte Vertragsmuster, dessen wesentliches Merkmal ist, dass die Pflicht des Unternehmers sich sowohl auf die Planung als auch die Ausführung erstreckt. Das Gelbe Buch basiert auf den Rechtsgrundsätzen sowie Rechtsinstituten des angloamerikanischen Rechtssystems, und daraus folgt, dass die Verwendung des Vertragsmusters im kontinentalen Rechtsumfeld zahlreiche Probleme in Hinsicht auf die Rechtsauslegung und die Rechtsanwendung aufwerfen kann. Nachdem die Studie die Auslegung des Gelben Buchs im kontinentalen Rechtsumfeld behandelt hat, fokussiert sie auf die Frage der für den Verzugsschaden getragenen Verantwortung des Unternehmers. In den Mittelpunkt der Untersuchung wird der Fall gestellt, bei dem die Verspätung des Unternehmers vom Besteller verursacht wird. Diesen Problemkreis betreffend formuliert der Verfasser einen konkreten Vorschlag bezüglich der Rechtsanwendung.