Literaturwissenschaft

Gender und Raum in der Literatur und im Kino („Wege nach Nirgendwohin“ von Bogomil Rainow und „Das weiße Zimmer“ von Metodi Andonow)

Veröffentlicht:
2021-06-08
Author
View
Schlagwörter
Lizenz

Copyright (c) 2021 Slavica

Creative Commons License

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell 4.0 International.

Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative-Commons-Namensnennungslizenz (CC BY-NC 4.0) verbreitet wird, die die uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium gestattet, sofern der ursprüngliche Autor und die Quelle angegeben werden.

How To Cite
Selected Style: APA
Njagolowa, N. (2021). Gender und Raum in der Literatur und im Kino („Wege nach Nirgendwohin“ von Bogomil Rainow und „Das weiße Zimmer“ von Metodi Andonow). Slavica, 50. https://doi.org/10.31034/050.2021.19
Abstract

Dieser Artikel beschreibt die strukturelle Verbindung zwischen dem Gender-Modell und dem künstlerischen Raum auf Material der Novelle von Bogomil Rainow „Wege nach Nirgendwohin“ (1966) und ihrer Verfilmung – des Films von Меtodi Andonow „Das weiße Zimmer“ (1968). Die Transformationen des Ausgangstextes werden im Kinotext durch mehrere semantische Oppositionen („männlich – weiblich“, „rational – emotional“, „Ordnung – Chaos“) und als Ergebnis des Einflusses von zwei verschiedenen ästhetischen Paradigmen – von „noir“ und von der existenzialistischen „Neuen Welle“ dargestellt. Diese Transformationen werden im soziokulturellen Kontext der bulgarischen „Tauwetter-Periode“ mit ihrer Suche nach marginalen, regionalen, persönlichen Alternativen im Rahmen des sozialistischen Systems interpretiert.