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Die Rolle von personenbezogenen Daten und Datenschutz in Plattformvorschriften, die den Wettbewerb auf dem Markt betreffen
205-227Views:0Die Macht der Online-Plattformen basiert auf personenbezogenen Daten, deren Zügelung die Europäische Union zunächst durch die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aus der Sicht des Schutzes natürlicher Personen anzustreben suchte, wobei sie gleichzeitig den freien Fluss dieser Daten zu ihren Zielen erklärte. Die Plattformen – die die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Anwendung der DSGVO und deren nicht immer effektive Durchsetzung ausnutzten – erlangten durch die Handhabung von Big Data und unlauteres Marktverhalten eine solche Marktmacht, dass sie diese missbrauchen können. Daher veranlassten die Erfahrungen aus traditionellen wettbewerbsrechtlichen Prüfungen und Fusionskontrollverfahren die Europäische Union, diese durch gezielte Verordnungen ex ante zu regulieren. Tatsächlich war der Regulierungsbedarf für die Behandlung von personenbezogenen (und nicht-personenbezogenen) Daten durch Plattformen im Hinblick auf den Wettbewerb der Auslöser für die Plattformgesetze, von denen zahlreiche Bestimmungen aus der DSGVO hervorgegangen sind. Die vorliegende Studie untersucht die Rolle personenbezogener Daten und des Datenschutzes in den Plattformgesetzen.